Montag, 9. Oktober 2017

Organisationsentwicklung & Wissensmanagement im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0

Die Idee
Was ist eigentlich das strategische Potential der Digitalisierung? Es ist die Zeit. Es ist die über die Zeit erreichte hohe Durchdringung der Unternehmen und Gesellschaft mit den unterschiedlichsten Daten- und Informationsmodellen und den dazugehörigen Zugangsmöglichkeiten. Wahrscheinlich gibt es heute für jeden unternehmerischen Kontext eine spezifische Lösung und eine Software, die die dafür notwendigen Daten und Informationen effizient verwaltet. In der Folge geht es heute nicht mehr darum, in einem Unternehmen zur Lösung einer Aufgabe eine neue Datenbank oder eine neue Software zu implementieren und so neue Datenbestände zu schaffen. Es geht wahrscheinlich darum, die tatsächlich verfügbaren Daten und Informationen effizient zu nutzen.Tatsächlich sind die Unternehmen, ist die Gesellschaft heute vielfach selbst die "Datenbank". Damit kann die Digitalisierung Managementsysteme und -strategien und letztlich die IT Landschaft verändern. Das Problem und die Herausforderung sind, dass es für diese „Datenbank“ (noch) kein Standard-DBMS gibt. Diese Aufgabe können aktuell "WIKI, Plattform- und Portallösungen" als hocheffiziente "hybride“ Organisations- und Wissensmanagementlösungen übernehmen.

Der Unterschied
Im Unterschied zu den bekannten Organisations- und Managementsystemen besteht die Aufgabe dieser Lösungen viel mehr darin die Metadaten zu den bestehenden Informations- und Datenbeständen, als die Datenbestände selber zu verwalten.  (Diese erfolgt in den spezifischen Systemen selbst sicherer und effizienter, als das eine zusätzliche Instanz gewährleistet.) Damit verschiebt sich der Schwerpunkt der „Prozesssteuerung“ von der der Verwaltung des Daten- und Informationsbestandes selbst, hin zu Definition der Aufgabenstellung und des notwendigen Daten-, Informations- und Wissensbedarfs. Gleichzeitig lassen sich komplexe Systemen so einfacher regeln, da die Redundanz der Daten aus "parallelen Prozessen“ genutzt (also kontrolliert wird) und so die Stabilität des Systems trotz Redundanz gewährleistet ist. Das erlaubt den Anwendern, die Daten und Informationen über den Kontext bekannter Aufgabenstellungen hinaus, „ad-hoc“, z.B. zur Lösung von Störungen oder Problemen, und zur Lösung völlig neuer Aufgabenstellungen zu nutzen. Die Anwender können mit diesen Lösungen so direkt neues Wissen und neuen Nutzen generieren. Eine wesentliche Motivation, die bei den Anwendern über die Akzeptanz solcher Lösungen entscheidet.

Die Umsetzung
Der eigentliche Vorteil dieser „hybriden“ Organisations- und Wissensmanagement-lösungen liegt wahrscheinlich in dem sehr einfachen Prozess der Analyse, Umsetzung und Implementierung. Dazu wird z.B. in einem Unternehmen ein Prozess implementiert, der es dem Unternehmen erlaubt, bei Bedarf ad-hoc die bestehenden Daten und Informationen in dem System/ Prozess temporär einem anderen, neuen Kontext (entsprechender der Aufgabenstellung: Problemlösung, Entwick-lungsaufgabe. etc.) zuzuordnen. Oft lassen sich die Aufgaben dabei bereits mit sehr wenigen, gut strukturierten Expertenmeetings vollständig erfassen und beschreiben.  Die Beschreibung des zur Lösung der Aufgabe notwendigen Daten- und Informationsbedarfs kann dann oft schon mit ein-fachen „Formular- oder Formularsätzen “ sichergestellt werden. Gleichzeitig sind diese „Formulare und Formularsätze“ die Grundlage für die notwendige Metadatenverwaltung, ohne dabei auf einzelne Systeme oder Technologien festgelegt zu sein. Diese ermöglicht die Nutzung der beste-henden Daten- und Informationsbestände z.B. kurzfristig, zur Lösung einer Prozessstörung oder Entwicklungsaufgabe, oder dauerhaft, als zusätzliche Datenquelle in einem anderen Prozess. Systemanpassungen und Implementierungen sind bei Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von Standardschnittstellen oftmals nicht notwendig.

Der Nutzen
Während die Optimierung einzelner Prozesse, z.B. durch die Implementierung einer neuen Lösung, Ergebniszuwächse von durchschnittlich 10% p.a. sichert, führt die Nutzung der Daten und Informa-tionen in einem neuen Kontext zu einem Zuwachs, der die bekannten Ergebnisse oft um ein Viel-faches übersteigt. Theorie? Nein. Gelebte Organisationskultur. So hat z.B. der Hersteller von Spezial-maschinen seinen Kundendienst in der Art umgestellt, dass er die Maschinen zu Reparatur- und Instandhaltungszwecken nicht mehr per se nach Deutschland zurückholt. Durch die umfassende Sicht auf Kunden, Produkt und Historie kann der Hersteller aus einem weltweiten Netzwerk den geeigneten regionalen Partner identifizieren und die Reparaturmaßnahmen veranlassen.

Das Angebot
Wenn Sie mehr über dieses Konzept „hybrider“ Organisations- und Wissensmanagementlösungen erfahren wollen, wenn Sie vielleicht die Akzeptanz Ihrer Wissensmanagement Lösung verbessern wollen und sich vielleicht noch unsicher sind, wie Sie das am besten erreichen können, rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten. 

Wir freuen uns auf Sie.